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Durchführungskonzept - die wichtigsten Aspekte
Wir haben für Sie die wichtigsten Aspekte zusammengefasst. Dazu gehören:
- Didaktische Ausrichtung (Philosophie)
- Modularität der Inhalte
- Praxisbezug der Wissensvermittlung
- Realsimulationen anstelle von Rollenspielen
- Realität beobachten und analysieren
- Einsatz von Lernprogrammen
Näheres können Sie den folgenden Ausführungen entnehmen.
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Didaktische Ausrichtung (Philosophie)
Eine Veranstaltung ist grundsätzlich dann erfolgreich, wenn die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten im „Alltag"
umgesetzt werden (können), und zwar nicht nur eine kurze Zeit, sondern nachhaltig.
Um das zu erreichen, gilt für die Veranstaltungen des BUSINESSHEALTHCAMPUS:
- Alle „Lerntypen" (auditiv, visuell, motorisch) werden angesprochen.,
- Die didaktischen Intentionen „sensibilisieren, verstehen, akzeptieren, tun wollen und können" bestimmen den Inhalt und Ablauf jeder Maßnahme.
- Praktische Anwendung und „aktives Erleben" sind wichtige Bestandteile des didaktischen Konzeptes einer Veranstaltung.
Was wir unter "praktische Anwendung" und „aktives Erleben" verstehen, erfahren Sie weiter unten.
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Modularität der Inhalte
Die Veranstaltungsinhalte sind modular, d.h. für jede Zielgruppe maßgeschneidert kombinierbar.
Die funktionale Zusammensetzung des Teilnehmerkreises entscheidet darüber, welche Inhalte für die jeweilige Gruppe besonders wichtig sind und in welcher Tiefe diese abgearbeitet werden.
Praxisbezug der Wissensvermittlung
Die Inhalte werden praxisnah vermittelt, d.h. sie orientieren sich am Berufsalltag der jeweiligen Zielgruppe.
Methodische Schwerpunkte sind daher:
- Gruppenarbeit,
- Diskussion von Fallbeispielen,
- Erarbeiten von Vorgehens- und Verhaltensweisen,
- Entwicklung von Lösungen für die Praxis.
In jeder Veranstaltung erarbeiten die Teilnehmer/innen zudem ihr individuelles Programm für die Umsetzung in den eigenen Alltag.
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Realsimulationen anstelle von Rollenspielen
Ein wichtiges didaktisches Element ist die Simulation „echter Situationen", d.h. es werden keine Rollenspiele durchgeführt, an denen nur die Teilnehmer/innen beteiligt sind, und die deshalb nur schwer in die Praxis transportierbar sind.
Verhaltensszenarien für unterschiedlichen Situationen des Berufsalltags
In Realsimulationen werden Verhaltensszenarien in unterschiedlichen Situationen des Berufsalltags erarbeitet und durchgespielt. Im Mittelpunkt steht das „aktive Erleben" in einer realen Anwendungsphase.
"Konfrontation" mit fremden Personen
Um der Realität weitestgehend nahezukommen, haben es die Teilnehmer/innen in den Simulationen mit Außenstehenden zu tun, mit fremden Personen also, denen sie zum ersten Mal begegnen.
Diese Personen sind entweder in dem mit dem Veranstaltungsthema zusammenhängenden Berufsfeld tätig (z.B. als Unternehmer, Führungskräfte, Mediziner etc.) oder sie sind in diesem Berufsfeld präsent (z.B. Kunden, Besucher, Patienten etc.).
Situationen "durchspielen" und auswerten
Die Realsituationen werden „durchgespielt" und anschließend gemeinsam mit allen Beteiligten ausgewertet. Aus den dabei gewonnenen Erkenntnissen ergeben sich entsprechende Optimierungsansätze. Die sich als notwendig herausgestellten Methoden und Techniken werden vertieft und dann intensiv „trainiert".
Mit welchen Realsituationen die Teilnehmer/innen letztendlich „konfrontiert" werden, hängt von deren beruflichen
Anforderungen ab. Diese werden im Vorfeld einer Maßnahme abgeklärt.
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Beispiel Realsimulation (Anwendungsphase)
Thema: „Business-Fitness" (Praxistraining: 2,5 Tage)
In der Anwendungsphase geht es um die praktische Umsetzung der in der Präsenzphase erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten.
In Realsituationen werden verschiedene Anlässe „simuliert", und zwar mit unbekannten Personen.
Die Aufgaben:
- die „Neu-/Erstkontakte begrüßen,
- mit diesen in einem Restaurant ein gemeinsames Essen einnehmen und dann
- eine geschäftliche Besprechung durchführen.
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|---|---|---|
| 1 - Begrüßung/Vorstellung | 2 - Geschäftsessen | 3 - Business-Meeting |
Bei den ersten beiden Aufgaben kommt es insbesondere darauf an, durch entsprechende Verhaltensmuster einen „guten" Eindruck zu hinterlassen, eine positive Beziehung auf der persönlichen Ebene aufzubauen und dadurch die Basis für eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung zu schaffen.
Ob das gelungen ist, zeigt sich erstmals im Rahmen der drtten Aufgabe (Business-Meeting).
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Realität beobachten und analysieren
Die Abarbeitung eines Themas ist nicht auf den „Seminarraum" reduziert. Die Beobachtung und Analyse realer Abläufe ist ein weiterer wchtiger Bestandteil des didaktischen Konzeptes.
Die Möglichkeit, die „Realität" als in eine Maßnahme integrierte Aktivität zu beobachten und zu analysieren
- trägt zum „Lernerfolg" bei und
- unterstützt den Transfer der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in den Berufsalltag der Teilnehmer/innen.
Auf dem Campus besteht für Beobachtungen vor Ort (Begehungen, Besichtigungen etc.) unmittelbarer Zugang zu allen themenrelevanten Einrichtungen und Unternehmen.
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Einsatz von Lernprogrammen
Bei einer Reihe von Themen werden für den Erwerb von theoretischem Hintergrundwissen interaktive Lernprogramme (Computer- und Webbased-Trainings) eingesetzt.
Die Teilnehmer/innen werden in einer Selbstlernphase auf das Thema eingestimmt und erarbeiten zu Beginn der
Veranstaltung in eigens dafür ausgestatten Räumen das notwendigen Basis- und Hintergrundwissen. entweder alleine
oder zu zweit.
Dadurch steht in der anschließenden Präsenzphase mehr Zeit für die „Praxis" zur Verfügung.
Beispiele für Seminare, bei denen Lernprogramme eingesetzt werden:
- Gesundheit am Arbeitsplatz (Ergonomie)
- Business-Fitness
- Gesprächs- und Verhandlungstechnik
| Gesundheit am Arbeitsplatz | Business-Fitness | Gesprächs/Verhandlungstechnik |
|---|---|---|
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